IVF und Eizellspende in Europa – klicken Sie auf die einzelnen Länder

GroßbritannienGroßbritannienÖsterreichDeutschlandTschechienSchweizSpanienSpanienItalienItalienItalienFrankreichFrankreich

Großbritannien

Jedes Jahr reisen viele Kunden aus Grossbritannien zur IVF-Behandlung hierher in die Tschechische Republik. Hier stellen wir einige Informationen über die IVF-Behandlung in England zusammen, die helfen zu verstehen, warum das so ist.

Spender-Anonymität nicht geschützt

Einer der Hauptgründe, warum Paare aus Grossbritannien eine Behandlung im Ausland wählen, ist die englische Gesetzgebung, die bestimmt, dass Kinder, die mittels IVF gezeugt worden sind, das Recht haben, mit Erreichen des 18. Lebensjahres zu erfahren, wer ihre genetischen Eltern sind. Dieses umstrittene Thema wird in der IVF Ethikwelt sehr diskutiert.

Gesetzliche Einschränkungen

  • Mittels IVF gezeugte Kinder haben das Recht, bei Erreichen des 18. Lebensjahres zu erfahren, wer ihre genetischen Eltern sind.
  • Es können maximal 10 Kinder von einem Eispender gezeugt werden.
  • Spender werden mit bis zu £750 kompensiert
  • Auch gleichgeschlechtliche Partner und Single-Frauen können Ei-Spenden erhalten.
  • Es gibt keine Beschränkung bis zu welchem Alter man eine Behandlung erhalten kann, jedoch bezahlt die NHS nicht für die Behandlung, wenn man älter als 43 Jahre ist.
  • Keiner der Partner darf ein lebendes Kind haben, weder aus der jetzigen noch aus einer früheren Beziehung. Das betrifft sowohl adoptierte als auch biologische Kinder.

Kosten

Die Kosten können von der NHS für drei Zyklen von IVF-Behandlungen übernommen werden, wenn der Patient die Kriterien einhält (www.nice.org.uk/guidance/cg156). Bei Privatbehandlungen kann die IVF-Behandlung in Grossbritannien um die £5000 kosten.

Erfolgsquote

Die Erfolgsquoten sind sehr vom Alter abhängig, aber die höchsten Erfolgsquoten liegen etwa bei 32.2% für Frauen unter 35, und bei 27.7% für Frauen im Alter von 35-37.

Österreich

Die Situation der Paare, deren Kinderwunsch leider erfolglos bleibt, sieht in Österreich ähnlich wie in Deutschland aus – und doch ganz anders. Es gibt tausende Paare aus Deutschland, die gerade nach Österreich kommen, um hier Hilfe zu suchen.

Gesetzliche Voraussetzungen und Hindernisse

Die Kinderwunschbehandlung kann nur bei Ehepaaren durchgeführt werden. Die Paare, die in eheähnlicher Gemeinschaft leben, brauchen eine Zustimmung in Form eines gerichtlichen Protokolls oder Notariatsakt – und müssen dazu für jeden Behandlungszyklus einen Behandlungsvertrag unterschreiben.

Bei allein stehende Person oder Personen in gleichgeschlechtlicher Beziehung darf keine Kinderwunschbehandlung durgeführt werden. Auch wenn sich bei homosexuellen Paaren (nur Frauen) die Situation bald ändern sollte.

Bei der künstlichen Befruchtung dürfen nur die Eizellen und der Samen des Paares verwendet werden. Spendersamen dürfen nur in bestimmten Fällen benutzt werden. Die Eizell- oder Embryonenspende sind in Österreich verboten.

Das Kind, das aus der Samenspende geboren wurde, hat einen Auskunftsanspruch. Nach dem 14. Lebensjahr darf erfahren, wer sein leiblicher Vater ist.

Die Samen eines Spenders dürfen maximal drei Empfängerinnen bekommen.

IVF-Fonds trägt die Kosten

In Österreich existiert ein IVF-Fonds, der unter gesetzlich bestimmten Regeln 70 % der Behandlungskosten für die IVF oder ICSI trägt.

Die Durchführung von Inseminationen muss leider von den Paaren selbst bezahlt werden.

Wie hoch sind die Kosten?

Man muss das Alter der Frau unterscheiden – unter 35 oder 35 bis 40. Die Kosten, die von dem Fonds betragen werden, sollten in Höhe zwischen 2500 bis 3000 EUR sein. Der Eigenanteil sollte nicht die Höhe von 750 bis 900 EUR überschritten.

Grundbedingungen – der IVF-Fonds bezahlt wenn…

  • Die Frau darf nicht über 40 Jahre und der Mann über 50 Jahre alt sein
  • Die Diagnose der Unfruchtbarkeit soll der Liste von Diagnosen entsprechen
  • Die Partner sollen bei einer öffentlichen Krankenkasse versichert werden
  • Die Behandlungen erfolgen nur in Krankenanstalten, die mit IVF-Fonds einen Vertrag abgeschlossen haben

Interessant

Auch wenn der Preis für Ausländer anders gerechnet wird – über 4000 Euro kostet ein Behandlungsversuch, dazu kommen etwa 3000 Euro für Medikamente. In Deutschland kostet ein Behandlungsversuch inklusive Medikamenten zwischen 4000 bis 6000 EUR (dazu bei den ersten drei Behandlungen übernehmen die Krankenkassen die Hälfte bestimmter Kosten). Trotzdem kommen viele Deutsche Paare nach Österreich, um hier ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Deutschland

Fast 6 Millionen Paare in Deutschland wünschen sehnsüchtig Eltern zu werden. Leider ohne Erfolg. Die nächste „Etappe“ in deren Leben heisst künstliche Befruchtung. Und wie sieht die Situation in Deutschland aus?

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten sind selbstverständlich sehr unterschiedlich. Bei der Insemination bezahlt man pro Zyklus durchschnittlich 200,- EUR. Wenn die Hormone zusätzlich gegeben werden, sollten sie mit cca 500,- EUR zusätzlich rechnen.

Die Krankenkassen bezahlen bis 50% der Kosten bis zu drei Zyklen – wenn die Hormone gegeben werden. Wenn nicht, könnten sie eine 50% Unterstützung bis zu acht Zyklen bekommen.

Bei IVF/ICSI sind die Kosten zwischen 4000,- bis 6000,- EUR.

Die Krankenkassen bezahlen bis 50% von höchstens drei Behandlungen.

Grundbedingungen – Krankenkassen bezahlen nur wenn…

  • Mindestalter 25 Jahre (Frau und Mann)
  • Höchstalter 40 Jahre bei der Frau
  • Höchstalter 50 Jahre bei dem Mann
  • Es muss sich um ein Ehepaar handeln

Die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen unterstützen die Paare viel mehr. Sie können einen Zuschuss über 25% des Eigenanteils für die ersten drei Behandlungen und 50% für den vierten bekommen.

Erfolgsquote

Wie bei jeder Statistik ist wichtig, aus welchen Zahlen das Ergebniss berechnet wird. Die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach der künstlichen Befruchtung liegt bei cca 28-29% in Deutschland. Aber…im Vergleich mit den Kollegen aus Ausland dürfen die Ärzte in Deutschland maximal drei der mit Sperma versehenen Eizellen zu Embryos heranreifen. Im Ausland kann einfach das „beste“ Embryo aus vielen in die Gebärmutter implantiert werden.

Trotzdem sind nach der Statistik des deutschen Registers für künstliche Befruchtung (DIR) zwischen 2001 und 2011 pro Jahr im Schnitt 12.625 Kinder zur Welt gekommen.

Rechtliche Hindernisse

Sammenspende – bei der künstlichen Befruchtung können nur eigene Samenzellen verwendet werden. Wenn das Paar die Samenzellen „kauft“, bezahlt die Krankenkasse nichts.

Eizellspende – die Frau kann sich nur selbst eigene Eizellen für die spätere Verwendung entnehmen lassen. Eizellspende ist in Deutschland gesetzlich nicht erlaubt.

Tschechien

In der Tschechischen Republik leiden rund um 15 000 Paare unter Unfruchtbarkeit. Fast jedes 10. Kind kommt künstlich erzeugt auf die Welt. Zur Zeit stehen den Klienten cca 40 Zentren der assistierten Reproduktion im Land zur Verfügung. Jährlich sollten über 15 000 Zyklen der künstlichen Befruchtung durchgeführt werden.

Erfolgsquote

Meistens-

IVF 45-55%
ED 60-65%

Gesetzliche Voraussetzungen

Mindestalter der Frau – 22 Jahre (bei der doppelseitige Obstruktion der Eierstöcke 18 Jahre)

Höchstalter bei der Frau – 49 Jahre

Bei unverheirateten Paaren wird die Zustimmung des Mannes verlangt.

Bei allein stehende Person oder Personen in gleichgeschlechtlicher Beziehung darf keine Kinderwunschbehandlung durchgeführt werden.

Kosten

Die Krankenkassen bezahlen die Grundleistungen bei den ersten drei IVF Zyklen. Falls in den ersten zwei Zyklen nur ein Embryo übertragen wurde, kann der 4. Zyklus bezahlt werden.

Beispiele der Nebenkosten:

  • für die Medikamente bis 400,- EUR pro Zyklus
  • bei der Eizellspende durchschnittlich 1000,- EUR
  • bei der Samenspende cca 100,- EUR

Spende

Eizellspende – gesetzliche Grundbedingungen – die Spenderin sollte im Alter von 18 – 35 Jahren und gesund sein. Die Zentren stellen noch weitere, individuelle Bedingungen für die Spenderinnen.

Spermaspende – gesetzliche Rahmenbedingungen – der Spender sollte im Alter von 18 – 40 Jahren und gesund sein. Auch hier stellen die Zentren weitere, individuelle Bedingungen für die Spender.

Die Spende ist anonym.

Eine Chance nicht nur für Einheimische

Dank der vielen sehr positiven Umständen – wie hohe Professionalität der Ärzte (und des anderen medizinischen Personals), Top-Ausstattung der Kliniken, guten Sprachkenntnissen, günstigen Kosten, hohem Standard anderer Dienstleistungen oder guter Verkehrsverbindung mit der ganzen Welt – werden viele sehnsüchtige Eltern, deren Kinderwunsch bisher leider erfolglos blieb, von Tschechien angelockt.

Schweiz

Auch in der Schweiz kommen Лштвук auf die Welt, die künstlich gezeugt wurden. Die Statistik spricht über cca 2000 pro Jahr.

Gesetzliche Anforderungen

Das Paar muss unbedingt verheiratet sein.

Bei der künstlichen Befruchtung dürfen nur die Eizellen und der Samen des Paares verwendet werden.

Spendersamen dürfen nur in bestimmten Fällen benutzt werden.

Es dürfen nur Samenzellen 1 Spenders innerhalb 1 Zyklus benutzt werden. Mann kann höchstens acht Kinder aus Samenzellen eines Spenders erzeugen.

Das Kind, das durch Samenspende gezeugt wurde, kann mit 18.Lebensjahr die Auskunft über seinem biologischen Vater verlangen.

Es ist verboten:

  • die Eizellspende,
  • die Embryonenspende,
  • die Leihmutterschaft,
  • die Präimplantationsdiagnostik, und
  • das Einfrieren von Embryonen.

Krankenkassen bezahlen nur…

Die intrauterine Insemination (künstliche Befruchtung durch direkte Injektion der Spermien in die Gebärmutter) wird von der Krankenversicherung vergütet. Es werden jedoch höchstens drei Behandlungszyklen pro Schwangerschaft vergütet.

Krankenkassen bezahlen nicht…Wie hoch sind die Kosten?

In der Schweiz wird die künstliche Befruchtung nicht von den Krankenkassen übernommen.

Kosten für einen IVF/ICSI-Zyklus bewegen sich zwischen 4000 bis 7000 CHF.

Dazu muss man mit notwendigen Hormon-Präparaten rechnen. Diese bewegen sich zwischen 500 bis 3000 CHF. Aber es kann auch viel mehr sein.

Interessante Statistiken

Es werden jährlich rund 5500 Frauen in der Schweiz künstlich befruchtet.

Die künstliche Befruchtung bieten 28 Kliniken in der Schweiz an.

Die Erfolgsrate liegt zwischen 13 bis 51%. Der Unterschied ist ziemlich gross…

Spanien

Es gibt keine genaue Zahl, die uns sagen würde, wie viele ausländische Paare für die IVF-Behandlung nach Spanien reisen. Aber die Ärzte sprechen über Tausende. Wie sieht also die Situation mit der künstlichen Befruchtung in Spanien aus ?

Gesetzliche Bedingungen

  • auch alleinstehende Frau kann behandelt werden
  • Altersbeschränkungen sind nicht durch Gesetz bestimmt, aber eine sogenannte „ungeschriebene Vereinbarung“ spricht über ein Alter von 50 Jahren
  • Es dürfen höchstens 3 Eizellen pro Zyklus befruchtet und übertragen werden.

Interessant

In Spanien ist die Auswahl des Geschlechts eines Kindes nur zu therapeutischen Zwecken erlaubt, wenn dadurch eine an das Geschlecht gebundene genetische Krankheit verhindert werden kann. Im als „Urteil von Mataró“ bekannten Prozess verwehrte das Gericht 1988 einer Mutter von vier Söhnen das Recht, als nächstes Kind eine Tochter auswählen zu dürfen. Dies war einer der wenigen gerichtlichen Fälle, in denen das Gesetz Nr. 35/1988 über medizinisch unterstützte Fortpflanzungstechniken zur Anwendung kam. Dieses Gesetz, über das auch heute noch ein breiter gesellschaftlicher Konsens besteht, war damals weltweit als eine Neuheit anzusehen.

Quelle: Internet

Samen-/Eizellspende

  • Spende ist anonym
  • Es dürfen höchstens 6 Kinder von einem Spender erzeugt werden.
  • Überzählige Embryonen müssen von vornherein zur Adoption freigegeben werden.
  • Unentgeltlichkeit der Eizellspende.
  • Anspruch von Kind / Frau / sozialem Vater auf allgemeine Informationen über Spender.

Kosten

Eine IVF – Behandlung – Durchschnittspreis 4000,- EUR – plus Kosten für Medikamente

Eine Behandlung mit Eizellspende zwischen 8000 bis 10000,- EUR.

Erfolgsquote (Statistikdaten für Jahr 2012)

  • IVF/ICSI: 38%
  • Eizellspende 54%

Besonderheit

Spanien besitzt eine „Nationale Kommission für unterstützte menschliche Fortpflanzung“, deren Aufgabe es ist, Berichte auszuarbeiten, Forschungsprojekte zu beurteilen und Techniken zu verbessern. In Katalonien existiert ebenfalls eine „Kommission für Techniken zur unterstützten menschlichen Fortpflanzung“, die bereits vor ihrem nationalen Gegenstück existierte. Diese Kommission hat eine große Anzahl von Berichten über komplexe Themen wie Embryonenforschung, Oozytenspende und Aufbewahrung von Eizellen und Sperma veröffentlicht.

Italien

In einem streng katholischem Land wie Italien ist leider das Thema der künstlichen Befruchtung ein Tabu. Eine amtliche Statistik gibt es nicht. Aber nach Schätzungen von Ärzten fahren mehr als zehntausend Italiener ins Ausland. Um leider dort zu machen, was in Italien verboten ist.

Gesetz – man darf…

  • Es dürfen nur drei Eizellen pro Zyklus befruchtet werden.
  • Alle erzeugten Embryonen müssen transferiert werden.
  • Erlaubt sind die homologen Techniken, die Samen und Eizellen desselben Paares verwenden.

Die IVF-Techniken sind prinzipiell nur verheirateten oder zusammenlebenden Paaren unterschiedlichen Geschlechts in zeugungsfähigem Alter zugänglich.

Es ist verboten

Das Einfrieren von Embryonen.

Die Befruchtung mit Spendersamen oder Eizellspende.

Die Untersuchung befruchteter Eizellen auf mögliche Erbkrankheiten oder Genschäden.

Italien schließt alleinstehende Frauen oder lesbische Paare von künstlicher Befruchtung aus.

Kosten

Sind ganz unterschiedlich, aber durchschnittlich zwischen 4000 bis 7000 EUR.

Erfolgsquote

Die nicht offizielen Statistiken sprechen über eine Quote zwischen 35 % bis 55%.

Ansichten

„Das Verbot, die befruchteten Eizellen zu untersuchen bevor sie der Frau eingesetzt werden, bedeutet, dass die Paare, die es sich finanziell leisten können, ins Ausland gehen, um die Untersuchung dort zu machen, während die anderen erst wenn die Frau schwanger geworden ist eine vorgeburtliche Untersuchung machen lassen können und dann, wenn Missbildungen festgestellt werden, eventuell abtreiben, was ein Gesundheitsrisiko für die Frau darstellt und unnötigen Schmerz mit sich bringt.“

Der Grund für diese Vorschrift ist die Definition des ungeborenen Lebens. Laut des italienischen Bioethik-Gesetzes ist eine befruchtete Eizelle mit einem Menschen gleichzusetzen und damit genauso geschützt. Sie darf nicht selektiert oder eingefroren werden und nicht zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Für die Fortpflanzungsmedizinerin Elisabetta Chelo bleibt die Würde der Frau dabei auf der Strecke.

Quelle: Internet

Frankreich

Wie gleich und doch unterschiedlich die Situation in einem anderen europäischen Land sein kann, zeigt Frankreich.

Spende

Die Samenspende, die Eizellspende und auch die Embryonenspende sind in Frankreich legal. Es müssen nur die Grundvoraussetzungen eingehalten werden:

  • Anonymität
  • Freiwilligkeit des Spenders
  • Unentgeltlichkeit

Für die meisten betroffenen Paare ist die Eizellspende in Frankreich leider nicht möglich. Die Wartezeiten sind aufgrund fehlender Spenderinnen beträchtlich. Paare, die bereits mehrere IVF- Behandlungen hinter sich haben – ohne komplett unfruchtbar zu sein – werden aufgrund strenger Auswahlkriterien keine Spende erhalten.

Mit dem Spendersamen eines Mannes dürfen nicht mehr als 10 Kinder erzeugt werden.

Keimzellen desselben Spenders nur zur Erzeugung von maximal 5 Kindern.

Verbot der Verwendung frischen Spermas und von „Samenmix“.

Erwerb oder Vermittlung von Embryonen gegen Bezahlung ist strafbar.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Ehepaare oder Paare, die mindestens seit 2 Jahren zusammenleben.

Paar muss im fortpflanzungsfähigen Alter sein – bei der Frau ist es bis 43 Jahre.

Schriftliche Zustimmung des zu behandelnden Paares nach detaillierter Information und obligatorischer einmonatiger Bedenkzeit.

Schriftliche Zustimmung des Paares, auch bzgl. der zu konservierenden Embryonen.

Verbindung mit heterologer Samenspende (unter Beachtung von deren Voraussetzungen) ist möglich.

Erzeugung von Embryonen in vitro nur zu Fortpflanzungszwecken.

Erfolsgquote

Jedes Jahr werden cca 60 000 Paare wegen Unfruchtbarkeit behandelt. Man behauptet, dass rund 90% von denen ein Kind bekommen.

Kosten

Es werden bis 5 Zyklen der IVF von dem System der Krankenkassen-Versicherung bezahlt.

Der Preis pro Zyklus liegt ungefähr bei 3000 EUR.